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Wichtige Neuregelungen für Ladenkassen und Registrierkassen

Ab 1. Januar 2017 gelten erweiterte Regeln für offene wie auch elektronische Ladenkassen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sind alle Geschäftsvorfälle einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht und unveränderbar aufzuzeichnen.

Am 31. Dezember 2016 endet die Übergangsfrist zur Nachrüstung elektronischer Kassen. Ab 1. Januar 2017 dürfen Sie nur noch Kassen einsetzen, mit denen Sie Ihre Einzelumsätze aufzeichnen und mindestens für zehn Jahre unveränderbar abspeichern können. Von dieser Regelung einstweilen unabhängig sind die Anforderungen an sog. manipulationssichere Kassensysteme; diese werden in einem gesonderten Gesetzgebungsverfahren geregelt. Dieser Gesetzgebungsprozess ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Obwohl niemand gezwungen ist, seine derzeit noch vorhandene „Schubladenkasse“ abzuschaffen und durch eine elektronische Registrierkasse auszutauschen, müssen Gewerbetreibe, die ihre Leistungen üblicherweise gegen Bargeld erbringen, dennoch ab Neujahr 2017 einige wichtige Neuregelungen beachten. Die Oberfinanzdirektion Karlsruhe hat in einem Merkblatt die wesentlichen zu berücksichtigenden Aspekte zusammengestellt.

Bitte prüfen Sie, welche Voraussetzungen und Folgen für Sie gelten. Zu den weitergehenden Ausführungen und Auswirkungen auf Ihren Betriebsablauf wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater oder die Abteilung Betriebsberatung/Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer Potsdam.

16.12.2016